Hallo Du.
Wir wuenschen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2008.
Wir haben gute Vorsaetze,
wir haben sie sogar aufgeschrieben,
wir wollen sie auch wirklich erfuellen.
Wir sprechen naechstes Silvester noch einmal drueber.
Wir haben das Glueck 2008 6 Stunden laenger zu erleben, d.h. das wir ein tolles Jahr.
Hanna, viel Spass beim Silvester feiern, 12 Stunden nach uns, wenn wir schon aus unserem Koma erwachen. Wir denken dann an Dich.
Luise, Dir ein frohes neues Jahr, Du bist wahrscheinlich schon gut reingerutscht. Wieviele Stunden frueher auch immer. Wir denken auch an Dich.
So.
Ende.
Aus.
Micky Maus.
Tschaukakao 2007.
Eure Lieblingsreisenden.
Montag, 31. Dezember 2007
Montag, 24. Dezember 2007
Weihnachten?
Hier gibt es keine Plaetzchen, keinen Gluehwein, keine Geschenke, keine Weihnachtsstimmung, doch wissen wir anhand des Kalenders, das heute Weihnachten ist, der 24/12/07.
Und wie es der Brauch verlangt, wuenschen wir allen ein frohes Fest der Liebe und Besinnlichkeit und wenn wir schonmal beim wuenschen sind auch einen guten Rutsch ins neue Jahr 08.
Eure Lieblingsfreunde/toechter/enkel/nichten/heimlichgeliebte/undundund.
Und wie es der Brauch verlangt, wuenschen wir allen ein frohes Fest der Liebe und Besinnlichkeit und wenn wir schonmal beim wuenschen sind auch einen guten Rutsch ins neue Jahr 08.
Eure Lieblingsfreunde/toechter/enkel/nichten/heimlichgeliebte/undundund.
Mittwoch, 19. Dezember 2007
...angekommen.
Wir sind zurueck, in unserer Wahlheimat Bangkok.
Gluecklich, menschlich, zufrieden, zu Hause.
Wie immer alles links von Euch, Fotos.
Witz des Tages: "Ich will doch einfach nur in Ruhe essen, ohne dabei an Sex denken zu muessen"
Gluecklich, menschlich, zufrieden, zu Hause.
Wie immer alles links von Euch, Fotos.
Witz des Tages: "Ich will doch einfach nur in Ruhe essen, ohne dabei an Sex denken zu muessen"
Dienstag, 4. Dezember 2007
Welcome to HCMC
Wir sind in Vietnam, genauer gesagt in Ho Chi Minh City und wer im Geschichtsunterricht ausgepasst hat, oder weiss, wie man google-earth benutzt, weiss, wo wir sind. Herzlichen Glueckwunsch schonmal dazu.
Uns geht es gut, Kambodscha haben wir ueberlebt, wir geniessen Kaffee und franzoesische Koestlickeiten, so auch das hoffentlich wunderbare Essen der Vietnamesen, dass ja weltweit gelobt wird.
So, Ende aus Micky Maus.
Witz des Tages: "Machst Du nicht Diaet?" "Ja, aber doch nicht, wenn ich esse!!!"
Uns geht es gut, Kambodscha haben wir ueberlebt, wir geniessen Kaffee und franzoesische Koestlickeiten, so auch das hoffentlich wunderbare Essen der Vietnamesen, dass ja weltweit gelobt wird.
So, Ende aus Micky Maus.
Witz des Tages: "Machst Du nicht Diaet?" "Ja, aber doch nicht, wenn ich esse!!!"
Mittwoch, 28. November 2007
...Fotos von uns!
Wie gewohnt, links von Euch.
Oder, wer sich Student nennt, oder einfach nur so bei Studivz rumschleicht, da.
Viel Spass.
Indien wird auf Grund aufkommender Gefuehle mehr oder weniger gemieden.
Witz des Tages: Was is mit se Bas?
Oder, wer sich Student nennt, oder einfach nur so bei Studivz rumschleicht, da.
Viel Spass.
Indien wird auf Grund aufkommender Gefuehle mehr oder weniger gemieden.
Witz des Tages: Was is mit se Bas?
Sonntag, 25. November 2007
Panyotai Waldorfschool Bangkok
- Gestern war Vollmond
- wir besuchten die Waldorfschule Bangkok
- viel waldoerflicher als bei uns frueher
- im Januar und Februar sind wir dort Volunteer
- wir freuen uns
- wir fahren naechste Woche nach Kambodscha
- wir besuchten die Waldorfschule Bangkok
- viel waldoerflicher als bei uns frueher
- im Januar und Februar sind wir dort Volunteer
- wir freuen uns
- wir fahren naechste Woche nach Kambodscha
Sonntagsfruestueck
Nach rechts, nach links, lag das rechte Ohr auf dem Kissen, lag das linke frei und der weckerartige Tinitus in meinem Traum wollte nicht aufhoeren. Verschreckt oeffnete ich die Augen, krabbelte zum Wecker, las 8:26 und das Piepen kam definitiv nicht von ihm. Ich liess mich zurueckfallen, schloss in guter Hoffnung die Augen, rollte mich zur Wand, wollte die Decke ueber den Kopf ziehen, keine errreichbare Taetigkeit, wenn die Decke doch eigentlich ein Schlafsack ist. Ignorieren war voelligunmoeglich, der monochrome Rhythmus, laut und unertraeglich, ploetzlich dann eine Pause, Hoffnung, dass die Leiche erwacht sein koennte...der Gedanke, Funken Freude zu frueh getroffen, es ging weiter, im gleichen Takt. Pieppiep--pieppieppiep--pieppiep...Ich werfe mich herum, sehe Rauna, schliesse wieder die Augen, in meiner Hand eine Axt und vor mir ein unueberwindlicher, staehlernder Wecker, nichts zu machen. Es wird nicht lauter, nur laenger und laenger, andere sind aufgestanden, haemmern gegen die Tuer, nichts passiert. 15Minuten der nerv- und schlaftoetenden Soundkulisse und der Wecker verstummt, sogar fuer den ganzen Morgen. So weckt man erfolgreich ein ganzes Haus.
Und die Traegheit des Tages zeichnet sich schon beim Aufstehen ab. Erstmal das falsche Bein benutzt und zum Fruehstueck gestolpert. Der Gaumenschmaus gelang vorzueglich, nur die guten Ohren wurden wieder strapaziert. Freunde der englischen Sprache waren der Meinung, nicht nur sie muessten sich hoeren, sondern am besten gleich das ganze Cafe. Unentspannt, aber trotzdem tiefenentspannt wie immer (dieses ganze konfuse miteinander einbrechende Gefuehl des Nichts kann man nicht erklaeren) peilten wir BurgerKing an. Kaffee, ruhiges sitzen, neunziger Diskohitsbeschallung, guten Morgen.
Doch Aufwachen wollte sich bei uns immer noch nicht einstellen, die Tagesplaene verworfen, traeumten wir von Melaka, der Kueche, der Glotze, dem Kaffee, der Susu (Milch) und unserem Wahlbruder Wan mit seinem Gequatsche, ein Gefuehl von Zuhause.
Weitere totgequatsche Stunden spaeter gingen wir zum Geldautomaten, schliesslich war das Portemonaie leer, sowie der Magen. Und tatsaechlich war nicht nur nur kein Geld in der Potte, wo war nur die Kreditkarte?
Gute Frage, eigentlich naechste Frage, aber es handelt sich hierbei um meine Ueberlebensquelle, also doch Thema. So naja, spazierten, schleppten wir uns in unsere Absteige und stellten den Haufen erstmal auf den Kopf, aber kein blaues Kaertchen, kein Visa-Zeichen kam uns unter die Augen. Nochmal im Portemonaie, nochmal hier und da nachgesehe und nichts. Leere, Leere, Leere.
Damit war auch unser Tagesplan vom nichts tun, zum Problem geworden. Fuenf Minuten musste ich mich dann erstmal ueber mich selbst aergern, dann tief durchatmen, ueberlegen, was jetzt ohne Karte, ach was, Karten, die andere hab ich ja auch schon erfolgreich gesperrt. Ich waere nicht drauf gekommen, aber dafuer hab ich ja Rauna mitgenommen. Wir sollten erstmal zur Polizei gehen. Guter Plan, endlich haben auch wir mal einen Grund zu den...naja in ihren engen, anzueglichen Uniformen schick aussehenden Polizisten zu gehen.
"Wie beschreibt man denn am besten die Polizisten?" Rauna:"Du kannst ja am Knackarsch anfangen!"
In der Policestation empfing uns also kein fetter, kleiner, rollender Sack in gruen, dessen Uniform in der Arschritze klemmt, weil die Hose am Fettbauch spannt, der die wenigen grauen Straehnen ueber die Platte kaemmt, vor Schweiss stinkt und uns durch seine Hornbrille anstirrt, vielleicht noch schlechten Kaffee anbietet. Es empfing und ein Jungspunt. Muskeln, nicht uebertrieben, eher passend, zeichneten sich unter sinem dunkelblauen mit Abzeichen geschmueckten Ganzkoerperanzug ab.
Auch wenn die Verstaendigung schwer fiel, der Kern des Problems nie erfasst wurde, so wussten wir doch bald das Wichtigste: Bis wann er Schicht hat, wann die Schicht morgen anfaengt, wo unser neuer Freund aufgewachsen ist und das Angebot von Thai- und Khmer (in Kambodscha Landessprache) -Privatunterricht. Dsas thailaendische Polizisten extrem flirtaktiv sind ist uns auch schon vorher nicht entgangen, aber an alle Maedels: Sie sind hilfreicher bei Herzeleid, als bei allen anderen Problemchen. Nachdem wir uns endlich doch dem Charme unseres Helfers entziehen konnten, standen wir wieder auf der Strasse, blinzelten in die Sonne und hielten einen Wisch mit durchgestrichener Unterschrift in der Hand. Und was nu?
S. & R.
Witz des Tages: "F8, war das nicht der Gipfel?"
Und die Traegheit des Tages zeichnet sich schon beim Aufstehen ab. Erstmal das falsche Bein benutzt und zum Fruehstueck gestolpert. Der Gaumenschmaus gelang vorzueglich, nur die guten Ohren wurden wieder strapaziert. Freunde der englischen Sprache waren der Meinung, nicht nur sie muessten sich hoeren, sondern am besten gleich das ganze Cafe. Unentspannt, aber trotzdem tiefenentspannt wie immer (dieses ganze konfuse miteinander einbrechende Gefuehl des Nichts kann man nicht erklaeren) peilten wir BurgerKing an. Kaffee, ruhiges sitzen, neunziger Diskohitsbeschallung, guten Morgen.
Doch Aufwachen wollte sich bei uns immer noch nicht einstellen, die Tagesplaene verworfen, traeumten wir von Melaka, der Kueche, der Glotze, dem Kaffee, der Susu (Milch) und unserem Wahlbruder Wan mit seinem Gequatsche, ein Gefuehl von Zuhause.
Weitere totgequatsche Stunden spaeter gingen wir zum Geldautomaten, schliesslich war das Portemonaie leer, sowie der Magen. Und tatsaechlich war nicht nur nur kein Geld in der Potte, wo war nur die Kreditkarte?
Gute Frage, eigentlich naechste Frage, aber es handelt sich hierbei um meine Ueberlebensquelle, also doch Thema. So naja, spazierten, schleppten wir uns in unsere Absteige und stellten den Haufen erstmal auf den Kopf, aber kein blaues Kaertchen, kein Visa-Zeichen kam uns unter die Augen. Nochmal im Portemonaie, nochmal hier und da nachgesehe und nichts. Leere, Leere, Leere.
Damit war auch unser Tagesplan vom nichts tun, zum Problem geworden. Fuenf Minuten musste ich mich dann erstmal ueber mich selbst aergern, dann tief durchatmen, ueberlegen, was jetzt ohne Karte, ach was, Karten, die andere hab ich ja auch schon erfolgreich gesperrt. Ich waere nicht drauf gekommen, aber dafuer hab ich ja Rauna mitgenommen. Wir sollten erstmal zur Polizei gehen. Guter Plan, endlich haben auch wir mal einen Grund zu den...naja in ihren engen, anzueglichen Uniformen schick aussehenden Polizisten zu gehen.
"Wie beschreibt man denn am besten die Polizisten?" Rauna:"Du kannst ja am Knackarsch anfangen!"
In der Policestation empfing uns also kein fetter, kleiner, rollender Sack in gruen, dessen Uniform in der Arschritze klemmt, weil die Hose am Fettbauch spannt, der die wenigen grauen Straehnen ueber die Platte kaemmt, vor Schweiss stinkt und uns durch seine Hornbrille anstirrt, vielleicht noch schlechten Kaffee anbietet. Es empfing und ein Jungspunt. Muskeln, nicht uebertrieben, eher passend, zeichneten sich unter sinem dunkelblauen mit Abzeichen geschmueckten Ganzkoerperanzug ab.
Auch wenn die Verstaendigung schwer fiel, der Kern des Problems nie erfasst wurde, so wussten wir doch bald das Wichtigste: Bis wann er Schicht hat, wann die Schicht morgen anfaengt, wo unser neuer Freund aufgewachsen ist und das Angebot von Thai- und Khmer (in Kambodscha Landessprache) -Privatunterricht. Dsas thailaendische Polizisten extrem flirtaktiv sind ist uns auch schon vorher nicht entgangen, aber an alle Maedels: Sie sind hilfreicher bei Herzeleid, als bei allen anderen Problemchen. Nachdem wir uns endlich doch dem Charme unseres Helfers entziehen konnten, standen wir wieder auf der Strasse, blinzelten in die Sonne und hielten einen Wisch mit durchgestrichener Unterschrift in der Hand. Und was nu?
S. & R.
Witz des Tages: "F8, war das nicht der Gipfel?"
Samstag, 24. November 2007
Postkarte von Koh Lipe
Viele liebe sonnigsandige Gruesse von den feinsten, kleinsten Insel Koh Lipe.
Die Waerme holt uns schon frueh aus dem Schlaf, geleitet uns ins Wasser, zum Fruehstuck, zurueck zum Strand, zu einem Coconutshake ins Dorf, verfuehrt uns in das Reich eines Buches, zurueck ins Wasser, weil es sonst irgendwann unertraeglich heiss waere, zum schnorcheln und wieder hinlegen um zu entspannen, einfach nichts tun, sich die Sonne auf die Haut scheinen lassen, die Wasserperlen trocknen, schlafen, traeumen, nachdenken, leben.
Aber wir sind rastlos geworden, immer weiter zieht es uns, immer immer weiter fort. So zogen wir wieder los, weg vom, tuerkisblauen Wasser, den weissen, gleissenden Stranden, den grossen Palmen, um mehr neues und doch vertrautes zu suchen uns zu finden.
Wir packen unsere Sachen, fahren weiter, geniessen dieses Leben, finden uns immer schneller an fremden Orten zurecht, so als waeren wir nur kurz weggewesen. Geliebtes gefunden, das Gefuehl des zu Hause seins umschwaermt das Herz. Die Zeit rast, das Herz rast mit. Viel erlebt in 10 Wochen, doch dabei sind 10 Wochen nichts. Mein altes Leben will ich nicht zurueck, nur einen Teil, und dann will ich, dass vieles bleibt wie es ist. Rastlos, unbeschwert und vorallem gluecklich!
Liebe Gruesse.
S.
Die Waerme holt uns schon frueh aus dem Schlaf, geleitet uns ins Wasser, zum Fruehstuck, zurueck zum Strand, zu einem Coconutshake ins Dorf, verfuehrt uns in das Reich eines Buches, zurueck ins Wasser, weil es sonst irgendwann unertraeglich heiss waere, zum schnorcheln und wieder hinlegen um zu entspannen, einfach nichts tun, sich die Sonne auf die Haut scheinen lassen, die Wasserperlen trocknen, schlafen, traeumen, nachdenken, leben.
Aber wir sind rastlos geworden, immer weiter zieht es uns, immer immer weiter fort. So zogen wir wieder los, weg vom, tuerkisblauen Wasser, den weissen, gleissenden Stranden, den grossen Palmen, um mehr neues und doch vertrautes zu suchen uns zu finden.
Wir packen unsere Sachen, fahren weiter, geniessen dieses Leben, finden uns immer schneller an fremden Orten zurecht, so als waeren wir nur kurz weggewesen. Geliebtes gefunden, das Gefuehl des zu Hause seins umschwaermt das Herz. Die Zeit rast, das Herz rast mit. Viel erlebt in 10 Wochen, doch dabei sind 10 Wochen nichts. Mein altes Leben will ich nicht zurueck, nur einen Teil, und dann will ich, dass vieles bleibt wie es ist. Rastlos, unbeschwert und vorallem gluecklich!
Liebe Gruesse.
S.
zurueck!
Singapur
Melaka
Kuala Lumpur
Cameron Highlands
Pulau Penang
Grenze Malaysia - Thailand
Hat Yai
Koh Lipe
Trang
Krabi
Surat thani
und wieder zurueck, zu Hause, in Bangkok.
Endlich wieder beim Kaeffchen Bangkok Post lesen, wieder Grossstadtluft riechen, nicht wissen, mit welcher Sehenswuerdigkeit man anfangen soll und und und...
Heute besuchen wir die Waldorfschule Bangkok, unser "Vorstellungsgespraech", fuer das wir uns gestern erstmal eingekleidet haben, steht an. In unseren Drecksklamotten haetten wir keinem gegenuebertreten koennen, der uns einen Job geben wird. So sind wir jetzt voller Spannung und Hoffnung und ab um 3pm gehts los.
Eure Semi-thais!
Melaka
Kuala Lumpur
Cameron Highlands
Pulau Penang
Grenze Malaysia - Thailand
Hat Yai
Koh Lipe
Trang
Krabi
Surat thani
und wieder zurueck, zu Hause, in Bangkok.
Endlich wieder beim Kaeffchen Bangkok Post lesen, wieder Grossstadtluft riechen, nicht wissen, mit welcher Sehenswuerdigkeit man anfangen soll und und und...
Heute besuchen wir die Waldorfschule Bangkok, unser "Vorstellungsgespraech", fuer das wir uns gestern erstmal eingekleidet haben, steht an. In unseren Drecksklamotten haetten wir keinem gegenuebertreten koennen, der uns einen Job geben wird. So sind wir jetzt voller Spannung und Hoffnung und ab um 3pm gehts los.
Eure Semi-thais!
Samstag, 3. November 2007
Donnerstag, 1. November 2007
weiter gehts nicht!
Ein Lied über Wünsche, Träume und Ziele vor Augen...
lasst uns unsere Ziele nicht vergessen...
"Wir legen ab und fahr'n nach Singapur
Mit 'nem Schiff aus schäbigem Holz
Auch wenn der Wind uns das Segel zerreißt
Wir müssen weiter, immer weiter, was soll's
Der Heizer aus China will nach Hause
Bläst der Wind nicht kriegt er viel zu tun
Unsere Weisheiten jagt er durch die Dampfmaschine
Ist gegen Pocken und Pest immun
Der Schiffskoch gebor'n in Sizilien
Hat längst die Weltrezeptur erkannt
Segelnd über die Meere
Trägt er die Botschaft in ein fernes Land
Der Steuermann nennt sich Napoleon
Gespalten brüllt er in die Nacht
Kommt er müde aus der Schlacht wieder zu sich
Wird das Steuer mit 'nem Strick fest gemacht
Und das Kommando führt ein deutscher Kapitän
Sein linkes Bein hat er im Krieg verlor'n
Lange schon keine Heimat mehr
Er will in Singapur ein Leben von vorn
Von der Segelspitze bis zum Kiel
Auf diesem Schiff haben alle dasselbe Ziel
All unsere Träume und fernen Gedanken
Fallen in der Nacht mit dem Regen
Auf hölzerne Planken
Wir legen ab und fahr'n nach Singapur
Mit 'nem Schiff aus schäbigem Holz
Auch wenn der Wind uns das Segel zerreißt
Wir müssen weiter, immer weiter, was soll's..."
Mit besten Gruessen aus Singapur!
S.
...und verdammt, ist das teuer hier!
lasst uns unsere Ziele nicht vergessen...
"Wir legen ab und fahr'n nach Singapur
Mit 'nem Schiff aus schäbigem Holz
Auch wenn der Wind uns das Segel zerreißt
Wir müssen weiter, immer weiter, was soll's
Der Heizer aus China will nach Hause
Bläst der Wind nicht kriegt er viel zu tun
Unsere Weisheiten jagt er durch die Dampfmaschine
Ist gegen Pocken und Pest immun
Der Schiffskoch gebor'n in Sizilien
Hat längst die Weltrezeptur erkannt
Segelnd über die Meere
Trägt er die Botschaft in ein fernes Land
Der Steuermann nennt sich Napoleon
Gespalten brüllt er in die Nacht
Kommt er müde aus der Schlacht wieder zu sich
Wird das Steuer mit 'nem Strick fest gemacht
Und das Kommando führt ein deutscher Kapitän
Sein linkes Bein hat er im Krieg verlor'n
Lange schon keine Heimat mehr
Er will in Singapur ein Leben von vorn
Von der Segelspitze bis zum Kiel
Auf diesem Schiff haben alle dasselbe Ziel
All unsere Träume und fernen Gedanken
Fallen in der Nacht mit dem Regen
Auf hölzerne Planken
Wir legen ab und fahr'n nach Singapur
Mit 'nem Schiff aus schäbigem Holz
Auch wenn der Wind uns das Segel zerreißt
Wir müssen weiter, immer weiter, was soll's..."
Mit besten Gruessen aus Singapur!
S.
...und verdammt, ist das teuer hier!
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Mein Besuch im Freudenhaus
Mein erster Puffbesuch verlief eher kurz und knackig. Nach einigen Litern Wasser und mehreren Stunden holpriger Fahrt war meine Blase zum Bersten voll. Bei Ankunft musste also erstmal ein Restaurant her. Schwerfaellig schleppte ich mich die abendlich leeren Strassen entlang um in dem ersten Massagesalon zu verschwinden, vor welchem mehrere Frauen sassen. Ueber mein Eintreten schien man eher ueberrascht. Keine Zeit fuer weitere Gedanken. Wehleidig fragte ich nach der Toilette. Erst als der Verstand wieder klar arbeitete und ich begann meine Umgebung wahrzunehmen, fiel mir das gemuetlich rote Licht auf, in das der Laden getaucht war. Auch auf der gegenueberliegenden Strassenseite, schimmerte alles in derselben Farbe. Hatte ich deswegen irritierte Blicke der Polizisten auf mich gezogen und haben sie mir deshalb hinterhergerufen? Vom Druck befreit und mit neuer Energie verliess ich jedenfalls die kleine Oranienburger Nakonsi Thammarats. Hier kommt halt jeder auf seine Kosten.
//rauna
//rauna
Dienstag, 23. Oktober 2007
Danke Indien
Indien. Wir lernten es innerhalb von vier Wochen hassen. Gleichzeitig waeren wir wohl nicht imstande Thailand die noetige Wertschaetzung entgegen zu bringe, ohne diesen Vergleich. Vielleicht waere uns diese unglaubliche Freundilchkeit und Offenheit der Menschen fast normal vorgekommen. Dass wir uns ueberall willkommen fuehlen, waehre ohne die Verachtung, die uns die Inder entgegen brachten eine weniger schoene, eher natuerliche Erfahrung gewesen. Waehrend wir uns in Indien am Kartenschalter fuer Frauen und Behinderte einreihen muessen (waehrend weitere neun fuer "Normale" frei sind) scheinen hier weder Hautfarbe noch Geschlecht eine Rolle zu spielen. Ohne den vorangegangenen Kulturschock waere uns das selbsverstaendlich erschienen. Thailand, das Land des Laechelns. Dieser Satz trifft nicht nur auf seine Bewohner zu. Oft genug haben die Thailaender in ihrer natuerlich lustigen Art auch uns zum Lachen gebracht. In diesem Sinne: Danke Inden. Danke, dass wir jetzt so viele schoene Erfahrungen sammeln duerfen.
"Als die Tuer sich hinter ihm schloss, begann es zu regnen"
Regen, nichts als Regen.
Gestern im Regen von Koh Tao gefluechtet, heute von Koh Phangnan, morgen von Surat thani. Auf dem Weg zur Sonne.
Gerade stroemt unser obligatorischer Ueberseefahrtsregen vom Himmel, peitscht gegen die Bootswaende, bildet unter dem ueberdachten Deck Seen und Rinnsale.
Die Luft ist feucht, riecht nach Meeressalz.
Unsere Schuhe sind seit Tagen nicht mehr trocken.
S.
Witzig: ich hab mal eben meine Bankkarte gesperrt!
Gestern im Regen von Koh Tao gefluechtet, heute von Koh Phangnan, morgen von Surat thani. Auf dem Weg zur Sonne.
Gerade stroemt unser obligatorischer Ueberseefahrtsregen vom Himmel, peitscht gegen die Bootswaende, bildet unter dem ueberdachten Deck Seen und Rinnsale.
Die Luft ist feucht, riecht nach Meeressalz.
Unsere Schuhe sind seit Tagen nicht mehr trocken.
S.
Witzig: ich hab mal eben meine Bankkarte gesperrt!
Koh Tao, Thailand, 16.10.07
Wie im Reisekatalog.
Die Sonne scheint, das Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen, erscheint in Farbnuancen, von tuerkis bis tiefblau. Die weissen Sandkoerner kitzeln meine Fuesse, bevor sie von glasklaren, lauwarmen Wellen weggespuelt werden. Schritt fuer Schritt umschlingt mich das Wasser mehr und mehr. Der sandige Meeresgrund laesst mich los und ich treibe, lasse mich treiben, denn ich bin ja frei.
Am blauen Himmel ziehen weisse Woelkchen um die Sonne herum, die Palmen spenden nur wenig SChatten, aber einen phaenomenalen Panoramablick.
Unsere feine Huette am Wasser, auf Felsklippen gebaut, beschert uns Abend fuer Abend einen unglaublichen Sonnenuntergang.
Ein Kaffee am Pier, ein gutes Abendbrot, als Kulisse der Strand im Kerzenschein.
Im Volksmund nennt man das "das Paradies".
Wie im Katalog.
S.
Die Sonne scheint, das Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen, erscheint in Farbnuancen, von tuerkis bis tiefblau. Die weissen Sandkoerner kitzeln meine Fuesse, bevor sie von glasklaren, lauwarmen Wellen weggespuelt werden. Schritt fuer Schritt umschlingt mich das Wasser mehr und mehr. Der sandige Meeresgrund laesst mich los und ich treibe, lasse mich treiben, denn ich bin ja frei.
Am blauen Himmel ziehen weisse Woelkchen um die Sonne herum, die Palmen spenden nur wenig SChatten, aber einen phaenomenalen Panoramablick.
Unsere feine Huette am Wasser, auf Felsklippen gebaut, beschert uns Abend fuer Abend einen unglaublichen Sonnenuntergang.
Ein Kaffee am Pier, ein gutes Abendbrot, als Kulisse der Strand im Kerzenschein.
Im Volksmund nennt man das "das Paradies".
Wie im Katalog.
S.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Ohne Worte
Du schlaefst.
Die Wellen zerschellen an der kleinen Klippe vor unserer Terasse, immer wieder erklingt das sanfte, rhythmische Platschen. Vom Pier aus scheinen Lampen des Hafens und der Boote herueber und vom Meer aus Lichter, deren Bedeutung ich nicht kenne. Von irgendwo her hoere ich dumpf einen KLassiker der Musikgeschichte aus einer Bar am Strand, fast uebertoent vom zirpen unbekannter Tiere in meiner Naehe.
Die Sterne lassen auf einen wolkenlosen Himmel deuten, am Horizont brechen Blitze eines trockenen Gewitters ins Meer.
Dank des Lichtkegels der Taschenlampe rollt mein Stift uebers Papier, doch viel mehr wuensche ich mir, Du wuerdest dies selbst erleben.
Die ruhevolle Nacht, die nur mir zu gehoeren erscheint. Manchmal wuensche ich mir, ich koennte ein Poet sein, der fuer Dich diese Stille und Romantik in die alles beschreibenden Worte fasst.
Von fern her heult ein Hund den Mond an. Ein grelles Zucken durchfaehrt den schwarzen Himmel, einer Donner kracht.
s.
Die Wellen zerschellen an der kleinen Klippe vor unserer Terasse, immer wieder erklingt das sanfte, rhythmische Platschen. Vom Pier aus scheinen Lampen des Hafens und der Boote herueber und vom Meer aus Lichter, deren Bedeutung ich nicht kenne. Von irgendwo her hoere ich dumpf einen KLassiker der Musikgeschichte aus einer Bar am Strand, fast uebertoent vom zirpen unbekannter Tiere in meiner Naehe.
Die Sterne lassen auf einen wolkenlosen Himmel deuten, am Horizont brechen Blitze eines trockenen Gewitters ins Meer.
Dank des Lichtkegels der Taschenlampe rollt mein Stift uebers Papier, doch viel mehr wuensche ich mir, Du wuerdest dies selbst erleben.
Die ruhevolle Nacht, die nur mir zu gehoeren erscheint. Manchmal wuensche ich mir, ich koennte ein Poet sein, der fuer Dich diese Stille und Romantik in die alles beschreibenden Worte fasst.
Von fern her heult ein Hund den Mond an. Ein grelles Zucken durchfaehrt den schwarzen Himmel, einer Donner kracht.
s.
Einmal Koh Tao bitte!
Gehen wir 6 Tage zurueck, also eine halbe Ewigkeit, nach Bangkok, wo wir uns von unserem Guesthousepapa verabschieden und auf zum Bahnhof machen. Wir stehen 10min, 20min an der falschen Bushaltestelle, als ploetzlich unser Bus, 159, vorbeifaehrt, ich nur noch meine Arme hochreisse, eigentlich hoffnungslos, aber die Schaffnerin scheint mich gesehen zu haben, der Bus stoppt und wir sprinten ueber die erste Spur und springen hinein. Eine lachende Schaffnerin empfaengt uns.
Die Zeit laueft, die Strassen sind voll und doch erreichen wir den Banhof noch puenktlich. Auf unserem Gleis steht ein Zug, wir werfen uns unglaeubige Blicke zu, ein Bahnhofsbeamter versichert uns, dass das Zug nach Chumpon sei. Unser Zug.
Das Abteil, die Plaetze sind schnell gefunden, das Gepaeck verstaut und PLatz genommen. Gepolstert, sauber, keine beaengstigenden Menschen, so muss 3 Klasse fahren sein, puenktlich sollte es auch sein. Doch keine vier Stationen spaeter stehen wir, Minute um Minute verstreicht, der Zug soll kaputt sein, vernehmen wir, doch die Thais fackeln nicht lange. Eine Stunde spaeter ging es mit einer neuen Lok weiter. Jetzt ist es 21.30.
7 Std. und 30min. spaeter, ohne die Augen geschlossen zu haben, tapsten wir voellig uebermuedet durchs finstere Chumpon, um ein offenes Restaurant zu finden. Aber das 24h Restaurant musste eine Cafe weichen, das anscheinend noch Kaffee kochen musste, jedenfalls geschlossen war.
So stetzen wir uns in ein thailaendisches Fruehstuecksrestaurant, die Verstaendigung ist schwer, warmes Essen bekommen wir nicht, dafuer Tee und Gebaeck. Die Zeit verstreicht nur langsam, die Augen fallen immer haeufiger zu, aber an schlafen ist jetzt nicht zu denken. So tapsen wir weiter durch die waaahnsinnig spannende Stadt. schlagen die Zeit im Internetcafe tot, besuchen den Night-Market, die wohl einzige Attraktion in diesem Kleinstaedtchen, leben ein bisschen unsere Shoppingsucht aus, essen zu Abend und warten, warten, warten.
21.30 faehrt man uns zum Pier, wo unser Nachtbootliegt. Wir machen es uns auf Strohmatten an Deck gemuetlich, lesen noch wenige Seiten und fallen in einen verdienten, aber nicht ergiebigen Schlaf.
Das Wasser, der Regen, Sturm peitscht uns ins Gesicht, der Rucksack und Schlafsack ist pitschnass. Erschrocken schrecke ich aus dem Schlaf. Pitschnass sind auch wir. Der Wind fegt, das Boot schaukelt in den aufgewuehlten Wellen, wir haben keine Ahnung wie spaet es ist und wie lange das weiter gehen soll. Trotz Warnung dieses Boot bei Aussicht auf Regen nicht zu betreten, wagen wir das Abenteuer und werden belohnt. Doch der vorhergehenede Tag in Chumpon war sonnig und warm, kein Grund Regen und Unwetter zu vermuten.
Ungemuetlich kalt und nass, auf einer Rettungsweste zusammengekauert, falle ich wieder in den Schlaf und erwache erst wieder, als wir Koh Tao kurz nach Sonnenaufgang erreichen. Etwas neben der Spur stolpern wir in das erst beste Taxi und lassen uns zu unserem Resort fahren.
Ganz verschlafen und ruhig liegt es da, wir setzen uns ins Restaurant und warten. Kurze Zeit spaeter kommt eine Thai, zeigt uns eine Huette (3Euro pro Nacht) die ein Bett zum schlafen hat. In unserer Situation also voellig ausreichend. Denn nach 38 Std ein Nickerchen auf dem Boot zu machen, war nicht gerade erholsam.
Ich lege mich hin, die Augen fallen zu.
Eure S.
Witz des Tages: "Ihr seid so kindisch fuer euer Alter" (Aussage einer deutschen Schleppertussi)
Die Zeit laueft, die Strassen sind voll und doch erreichen wir den Banhof noch puenktlich. Auf unserem Gleis steht ein Zug, wir werfen uns unglaeubige Blicke zu, ein Bahnhofsbeamter versichert uns, dass das Zug nach Chumpon sei. Unser Zug.
Das Abteil, die Plaetze sind schnell gefunden, das Gepaeck verstaut und PLatz genommen. Gepolstert, sauber, keine beaengstigenden Menschen, so muss 3 Klasse fahren sein, puenktlich sollte es auch sein. Doch keine vier Stationen spaeter stehen wir, Minute um Minute verstreicht, der Zug soll kaputt sein, vernehmen wir, doch die Thais fackeln nicht lange. Eine Stunde spaeter ging es mit einer neuen Lok weiter. Jetzt ist es 21.30.
7 Std. und 30min. spaeter, ohne die Augen geschlossen zu haben, tapsten wir voellig uebermuedet durchs finstere Chumpon, um ein offenes Restaurant zu finden. Aber das 24h Restaurant musste eine Cafe weichen, das anscheinend noch Kaffee kochen musste, jedenfalls geschlossen war.
So stetzen wir uns in ein thailaendisches Fruehstuecksrestaurant, die Verstaendigung ist schwer, warmes Essen bekommen wir nicht, dafuer Tee und Gebaeck. Die Zeit verstreicht nur langsam, die Augen fallen immer haeufiger zu, aber an schlafen ist jetzt nicht zu denken. So tapsen wir weiter durch die waaahnsinnig spannende Stadt. schlagen die Zeit im Internetcafe tot, besuchen den Night-Market, die wohl einzige Attraktion in diesem Kleinstaedtchen, leben ein bisschen unsere Shoppingsucht aus, essen zu Abend und warten, warten, warten.
21.30 faehrt man uns zum Pier, wo unser Nachtbootliegt. Wir machen es uns auf Strohmatten an Deck gemuetlich, lesen noch wenige Seiten und fallen in einen verdienten, aber nicht ergiebigen Schlaf.
Das Wasser, der Regen, Sturm peitscht uns ins Gesicht, der Rucksack und Schlafsack ist pitschnass. Erschrocken schrecke ich aus dem Schlaf. Pitschnass sind auch wir. Der Wind fegt, das Boot schaukelt in den aufgewuehlten Wellen, wir haben keine Ahnung wie spaet es ist und wie lange das weiter gehen soll. Trotz Warnung dieses Boot bei Aussicht auf Regen nicht zu betreten, wagen wir das Abenteuer und werden belohnt. Doch der vorhergehenede Tag in Chumpon war sonnig und warm, kein Grund Regen und Unwetter zu vermuten.
Ungemuetlich kalt und nass, auf einer Rettungsweste zusammengekauert, falle ich wieder in den Schlaf und erwache erst wieder, als wir Koh Tao kurz nach Sonnenaufgang erreichen. Etwas neben der Spur stolpern wir in das erst beste Taxi und lassen uns zu unserem Resort fahren.
Ganz verschlafen und ruhig liegt es da, wir setzen uns ins Restaurant und warten. Kurze Zeit spaeter kommt eine Thai, zeigt uns eine Huette (3Euro pro Nacht) die ein Bett zum schlafen hat. In unserer Situation also voellig ausreichend. Denn nach 38 Std ein Nickerchen auf dem Boot zu machen, war nicht gerade erholsam.
Ich lege mich hin, die Augen fallen zu.
Eure S.
Witz des Tages: "Ihr seid so kindisch fuer euer Alter" (Aussage einer deutschen Schleppertussi)
Freitag, 12. Oktober 2007
Im Nachtzug nach Chumpon.
Nachher, 19.30, geht es los Richtung Sueden nach Chumpon. Um vier Uhr morgens sollen wir ankommen, den Tag dort rumbringen und dann mit dem Midnightboat nach Koh Tao.
Sommer, Sonne, Strand und mehr erwartet uns dort. Yeah!
Wir lieben Thailand.
Witz des Tages: Good indian quality! (Raunas Tasche is futsch)
Sommer, Sonne, Strand und mehr erwartet uns dort. Yeah!
Wir lieben Thailand.
Witz des Tages: Good indian quality! (Raunas Tasche is futsch)
Dienstag, 9. Oktober 2007
India stinkt!
Es gibt ein Sprichwort, das besagt:"Entweder man liebt Indien oder man hasst es!"
Indiewitze:
Oeki in Camouflage!
Rauna und Saskia beim Taj Mahal!
Taj Mahal von hinten.
Yes Mam! Yes Rikscha!
Beim Inder Pudding und Rice Pudding zu bestellen, beudetet Milchreis zu bekommen.
Heute ist Mix Fruit nur Apfel.
Irgendwie sind Inder eklig.
Inder: "You love my beautiful country?" Rauna: "Yes, its ok"
I love India!
Rikschafahrer: "I love your Germany country"
wir: "why?"
er:
er: "five rupees more"
Your train is now running late. (nach 8 Std Verspaetung)
Indiewitze:
Oeki in Camouflage!
Rauna und Saskia beim Taj Mahal!
Taj Mahal von hinten.
Yes Mam! Yes Rikscha!
Beim Inder Pudding und Rice Pudding zu bestellen, beudetet Milchreis zu bekommen.
Heute ist Mix Fruit nur Apfel.
Irgendwie sind Inder eklig.
Inder: "You love my beautiful country?" Rauna: "Yes, its ok"
I love India!
Rikschafahrer: "I love your Germany country"
wir: "why?"
er:
er: "five rupees more"
Your train is now running late. (nach 8 Std Verspaetung)
Zurueck in die Zukunft
Alles begann um 4 Uhr in der Frueh, als der Wecker klingelte, die Dusche aufgedreht und die Rucksaecke befuellt wurden. Einer letzten, sogar problemlosen, vom Fahrer aus schweigsame, Taxifahrt zum Flughafen folgte ein schmerzfreier, traenenloser Abschied von Kalkutta und Indien. Doch vorerst mussten wir noch durch den Check-In und wie schon auf dem Hinflug erwartet durfte ich ein zweites mal packen, bzw. vorher auspacken. Wider der Erwartungen unsere Spritzen los zu sein war es doch nur das verirrte Feuerzeug. Des weiteren passierte gar nichts. Wir brachten unsere 36kg gepaeck auf die Waage, wohl gemerkt fuer die Waage kein Problem, aber unsere Ruecken, immigrierten erfolgreich aus und warteten. Wer haette es auch anders erwartet. Doch dann irgendwann ging es los, raus auf den Flughafen, ja bis fast auf die Startbahn und fast haetten wir auch unser Flugzeug uebersehen, so klein und zervrechlich war es. GMG Airlines, First Class auf allen Wegen. Sah aber eher nach Marke Eigenbau aus, um so erschreckender spaeter feststellen zu muessen, das es einst deutsch war. Waere das Ziel nicht verlockend gewesen, wohl waere ich nicht eingestiegen, doch der Wille war da und ein mulmiges Gefuehl. Mit lautem Getoese folgte auch schon der Start und mit ohrenbetaeubendem Laerm ging es auch kurz danach wieder runter. Dhaka, Bangladesch, der erste Flug hinter uns. Unsere Rucksaecke sind auch mitgekommen, mal sehen ob der Transfer bis Bangkok klappt. Die versprochene gemuetliche Transferlounge mit Cafeteria, immerhin doch ausgestattet mit Fernsehern ohne Kaffee, war ungemuetlich, grau, weiss, braun, dreckig, unbequem und ohne Toilette. Aber kein Problem fuer uns "indienerfahrene", denn aus den eigentlichen 3 Stunden Aufenthalt wurden 30 min. und schon wurden wir wieder in ein Flugzeug verfrachtet. Wahrscheinlich, wie auch schon das vorhergehende eine deutsche Produktion. Sah verdaechtig nach Lufthansa aus. Wir stiegen also mit einem besseren Gefuehl aus dem Transferbus, mit mehreren Weissen, aus, ueber den Flughafen und stiefelten die Treppe zum Flugzeug hoch. Eine freundliche Stewardess begruesste uns, nannte unsere Sitze und bitte einmal nach hinten durchgehen. Nach hinten durch gehen, durch ein Meer von bangladesischen Maennern, durch ein Flugzeug in dem links und rechts je 3 Bangladeschis sitzen. Maenner, nicht Frauen, nur Maenner mit ihren staren, starrenden augen, ihren offenen, gaffenden Muendern und wie man sich dabei fuehlt? Man ist Gott, man ist Abschaum, Begierde, Objekt, Frau, anders, ueberheblich und es ist unbeschreiblich unangenehm. Immer wieder fuehlt man sich ihnen automatisch ueberlegen. Denn was soll man z.B. von ihnen halten, wenn eine Stewardess einen Fluggast auffordert sich zu setzten, weil das Flugzeug sich noch in der Startphase befindet, er sich dessen widersetzt, da er auf sie, eine Frau, nicht zu hoeren braucht. Er setzte sich dafuer bereitwillig, als ein andere Mann die Worte, nach dem dritten mal der Stewardess , wiederholte. Unglaublich, verborrt.
Der Flug verlief des weiteren ruhig, wir regten uns ueber die Maenner auf, beobachteten fasziniert wie daemlich sie sein koennen und nach einer erfolgreichen Landung liessen wir sie alle hinter uns.
Ohne langes zappeln bekamen wir unsere Visa, von dem wir nicht wissen, wie lange es gilt, bekamen unsere, war nicht mehr ganz heilen, Rucksaecke und machten uns auch in die Zukunft.
Als wir vor 4 Wochen die Gegenwart, das 21.Jh verliessen, wurden wir ins Mittelalter geschleudert, mit dem Zug fuhren wir bis Kalkutta ins 18.Jh, von dort schon mit einem Flieger zurueck in das hier und jetzt.
Wo die Staedte nicht nach Kuhweide stinken, die Abfaelle nicht sinnfrei auf die Strasse geschmissen werden, man nicht einfach pinkeln und kacken kann, wo es einem passt, der Verkeht System hat, die Menschen ohne Anspruch freundlich sind, die ganze Lebenseinstellung reinlicher ist und wir in Bangkok sind. Der Stadt der Engel, dem Land des Laechelns.
Puuh!
S.
Witz des Tages: Wir sind schwanger!
Der Flug verlief des weiteren ruhig, wir regten uns ueber die Maenner auf, beobachteten fasziniert wie daemlich sie sein koennen und nach einer erfolgreichen Landung liessen wir sie alle hinter uns.
Ohne langes zappeln bekamen wir unsere Visa, von dem wir nicht wissen, wie lange es gilt, bekamen unsere, war nicht mehr ganz heilen, Rucksaecke und machten uns auch in die Zukunft.
Als wir vor 4 Wochen die Gegenwart, das 21.Jh verliessen, wurden wir ins Mittelalter geschleudert, mit dem Zug fuhren wir bis Kalkutta ins 18.Jh, von dort schon mit einem Flieger zurueck in das hier und jetzt.
Wo die Staedte nicht nach Kuhweide stinken, die Abfaelle nicht sinnfrei auf die Strasse geschmissen werden, man nicht einfach pinkeln und kacken kann, wo es einem passt, der Verkeht System hat, die Menschen ohne Anspruch freundlich sind, die ganze Lebenseinstellung reinlicher ist und wir in Bangkok sind. Der Stadt der Engel, dem Land des Laechelns.
Puuh!
S.
Witz des Tages: Wir sind schwanger!
Freitag, 5. Oktober 2007
Insomnia
Es ist dunkel, 3,4 Sterne sind am Himmel, der Geraeuschpegel ist, nur differenzierbarer, vom Tag kaum zu unterscheiden und es ist warm. Erdrueckend, aber nicht unertraeglich. Bellende Hunde, schreiende Inder, hupende Autos, klingelnde Fahrraeder, glockenlaeutende Rikschafahrer und unsere lieben Ostasiaten mit ihrem nervigen Klapperspielzeug. Die Neonlampen ziehen Tiere an, lauter krabbelndes und fliegendes. Die nebeneinander angeordneten Pflanzen lechzen nach Wasser, doch das gibt es erst morgen wieder. Eine sanfte, kuehle Brise fegt durch den kleinen Innenhof, umsaeuselt meine nackten Arme und Beine, laesst die Waescheleinen hin und her schwingen. Doch zu selten findet ein jenes Lueftchen den Weg zwischen die verwinkelten Mauern. Also werden die Ventilatoren angeschmissen, laut aber hilfreich, die Zimmertemperatur wird ertraeglicher und immer oefter erklingt ein "gute Nacht", die Tueren werden geschlossen und dahinter das Licht geloescht. Doch die Zeit scheint still zu stehen, obwohl die Uhr tickt und der Mond untergeht, aendert sich nichts. Nichtmal meine Schlaflosigkeit. Da tapst eine Tigerkatze durch einen Lichtkegel, gesellt sich unweit zu mir, liegt da, mitten im Weg, wie es alle indischen Tiere tun. Ich stecke mir eine Zigarette an, lese eine Seite, dann die naechste, doch schweifen meine Gedanken immer wieder ab. Ich denke an all das was uns wiederfahren ist und ich nicht in Worte fassen kann. Das mir immer weniger treffende Ausdruecke einfallen, ich in meinem Wortschatz erfolglos suche. Von Gefuehlen ueberwaeltigt fuelle ich meinen Kopf mit Gedanken, Gedanken an das hier und jetzt. Ich versuche es niederzuschreiben, doch es befriedigt mich nicht. So bleibt es in meiner Welt, es gelangt nicht in die Eure, nach Berlin, die Welt die so weit entfernt ist, an die ich selten denke, die mir aber doch lieb ist. Aber warm und trocken ist mir lieber als kalt und nass. Nur ich sitze hier noch auf meinem Stuhl, die Fuesse hochgelegt, umgeben von graugruenen Waenden, den Plfanzen, der Katze. Mittlerweile sind auch die Laermmacher im Bett, es ist leise, alles schlaeft um mich herum. Ein wundervolles Gefuehl, diese Ruhe, welch ein Genuss, so bin ich wach, rauche und denke an Indien in der Nacht.
S.
S.
Sonntag, 23. September 2007
Frauen auf Reise
Immer wieder beobachten wir neidvoll die freizuegig gekleideten Frauen in Maennerbegleitung. Muss das einfach sein mit einem Mann an deiner Seite. Man schwitzt nicht unter viel zu dicken langaermligen T-shirts, niemand macht Fotos, keine Rikshafahrer die dich begrapschen. In diesen Tagen in Indien konnten wir viel lernen, wie man mit Schleppern, Betruegern, Rikshafahrern, Kellnern usw. umgeht. Nur, was macht man, wenn man gemuetlich irgendwo sitzt und die Fotosession ist eroeffnet? Wenn das Handy gezueckt wird und mal von vorne, mal von der Seite oder von etwas weiter weg, ein Bild nach dem Anderen geschossen wird? Von europaeischen Frauen hat man hier ein eindeutiges Bild. Natuerlich darf man anfassen. Mitten auf der Strasse die Frage "how much?" spricht Baende. Diskriminiert wegen der Hautfarbe, eine Erfahrung auf die ich durchaus verzichten koennte. Denn in unseren "Kleiner Muck"-Plusterhosen und den weiten T-shirts haben wir uns inzwischen angeglichen. Jede Rundung, jede Kontur, die sich moeglicherweise unter Klamotten abzeichnen koennte ist ordnungsgemaess von den Punjabis (weite T-shirts, die woanders als Kleider durchgehen) verdeckt.
Aber natuerlich machen wir auch gute Erfahrungen. Etwas gebildete Frauen und Maenner zeigen sich freundlich und interessiert. Mit Indien haben wir uns einfach eins der vielschichtigsten Laender ausgesucht, wo sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen dazu gehoeren.
In diesem Sinne: Ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert.
Aber natuerlich machen wir auch gute Erfahrungen. Etwas gebildete Frauen und Maenner zeigen sich freundlich und interessiert. Mit Indien haben wir uns einfach eins der vielschichtigsten Laender ausgesucht, wo sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen dazu gehoeren.
In diesem Sinne: Ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert.
Montag, 17. September 2007
Monument der Liebe
Wir fahren also morgen frueh, in unserem Urlaub ist diese Aufstehzeit unglaublich, um 6.00 Richtung Agra, wo der beruehmte Taj Mahal steht. Das Monument der Liebe!
Wie paradox, dass ausgerechnet wir uns das ansehen, aber es ist ja eine sehenswerte Architektur und ein angeblich wundervolles Bauwerk.
Zu den Unwettern, die angeblich hier wueten, koennen wir sagen, dass es uns nicht erreicht, bzw. ein wenig geregnet hat, aber nichts schlimmeres um uns passiert ist.
Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden...
Wie paradox, dass ausgerechnet wir uns das ansehen, aber es ist ja eine sehenswerte Architektur und ein angeblich wundervolles Bauwerk.
Zu den Unwettern, die angeblich hier wueten, koennen wir sagen, dass es uns nicht erreicht, bzw. ein wenig geregnet hat, aber nichts schlimmeres um uns passiert ist.
Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden...
Delhi
Indien, das Land der Gegensaetze. Diese Behauptung laesst sich schon am Beispiel Delhi schnell verifizieren. Unser Guesthouse befindet sich im Center. Von unserem Dach blicken wir auf kleine, enge und dreckige Gassen und in die Behausungen ihrer Bewohner. Offen und lose mit Wellblech abgedeckt halten diese keinem groesserem Regen stand. Ganze Familien leben hier auf kleinstem Raum und koennen sich doch gluecklich schaetzen einen Rueckzugsort zu haben. Delhis Strassen sind voller Menschen. Viele leben dort, zwischen all dem Dreck und Staub, neben den Muellhalden. Kinder spielen barfuss in Schlamm und Kacke. Manche liegen einfach herum und man kann nur hoffen, dass sie noch am Leben sind. Zwischendurch tun sich jedoch Touristenenklaven auf, die mit ihren Designerlaeden, Marken und Hollywoodstars das Bild einer ganz anderen Welt zeichnen - Unerreichbar fuer die meisten. Verlaesst man jedoch die Innenstadt, erreicht man eine Villengegend, die mit ihren imposanten Gebaeuden und Autos, Potsdam Konkurrenz macht. Hier sind die Buergersteige groesser und sauber, die Gruenflaechen gepflegt und die Pallaeste umzaeunt. Immer wieder prallen in dieser Stadt beide Welten aufeinander. Die Menschen scheinen sich mit der Ungleichheit abgefunden zu haben und irgendwie macht es Delhi ja auch aus.
Samstag, 15. September 2007
Ein Internetcafe ist keine Hochladestation.
Leider koennen wir momentan keine Fotos hochladen, da wir Probleme mit dem hochladen haben. Anscheind sind die Bilder zu gross, aber wir hoffen, dass sich das Problem irgendwann gibt, in dem wir bessere Hotels mit Internet aufsuchen.
Wir sind nicht die Perfektion, sondern die Attraktion.
Kinder! Kinder sind toll, aber fuer indische Kinder sind wir Faszination pur, die reichen Westler und gar keine Respekt verdienende Person. Sie rufen hinter uns her. "Hi madam, how are you" danach obszoenes Zeug auf Hindi, dem darauf folgenden Gegacker nach zu schliessen. Sie muessen uns beruehren oder wenigstens fotografiert werden. Sie haengen sich zu fuenft oder sechst an die Rikscha und haben ihren Spass, waehrend der Fahrer vorne doppelt strampeln muss.
Sobald aber ein Polizist kommt sind sie um die Ecke oder ein Mann ihnen an den Ohren zieht fuer wenige Minuten gehemmt.
Soviel dazu,
nun folgt noch der Witz des Tages: "India is not only about Kamasutra!"
Sobald aber ein Polizist kommt sind sie um die Ecke oder ein Mann ihnen an den Ohren zieht fuer wenige Minuten gehemmt.
Soviel dazu,
nun folgt noch der Witz des Tages: "India is not only about Kamasutra!"
Main Bazaar to Chandni Chowk...
Ausgeschlafen und verschwitzt stiegen wir heute Mittag aus unserem Bett um Delhi zu erkunden. Nachdem wir schon gestern unsere "Anziehungskraft" auf Inder durch und durch erfahren haben, sind wir heute lockerer an die Sache rangegangen und sind nicht auf die Sprueche "Hello Madam" und "Excuse me" eingegangen. Ein "nein" und ein Laecheln hat einige von vielen wieder abziehen lassen. Warum Rikschafahrer nicht verstehen, wenn wir den ersten ablehnen, das wir dann bei ihm mitfahren wollen, ist uns nicht ganz klar, aber so sind sie nunmal. Das sie minutenlang neben uns herfahren, in der Hoffnung wir steigen doch noch ein, scheint auch eine ihrer Maschen zu sein.
Nach gefuehlten 100 km laufen, als wir nicht mehr wussten wo wir waren, lange nach Einbruch der Dunkelheit, haben wir uns dann doch fuer eine Rikschafahrt entschieden. Mitunter eine komische Erfahrung, denn der Fahrer, kleiner und schmaechtiger als wir, musste viel Muehe aufbringen uns ueber die Bruecke und in unsere Strasse zu bringen. Man sitzt hinten drauf, nicht unbedingt sicher in Dehlis, fuer uns, Verkehrschaos und sieht zu, wie ein junger Mensch Arbeit wie ein Tier leistet. Aber wir sind wohlbehalten angekommen, er hat seine Rupien verdient und wir konnten unser verdientes Abendbrot essen gehen. Das erste Ma(h)l bei einem Inder und es war wirklich sehr lecker. Also stimmt die Theorie nicht, dass das Essen in Deutschland schmackhafter ist, als im Herkunftsland.
Worauf wir jetzt gespannt sind, wird sich wohl in den naechsten 24h ergeben, ob Flitzekacke oder nicht. Wenn wir an unser komfortables Klo und die Spuelung denken, bricht jetzt schon Wohlgefallen aus. Spass haben! Aber wir sind ja ziemlich guter Dinge, der Tag heute war schoen eindrucksvoll, wir sind quasi begeistert und macht Euch keine Hoffnung, wir kommen nicht so schnell wieder.
Uebrigens haben wir uns beide ausserdem ausversehen ganz schrecklich verliebt. Ach was, verliebt ist gar kein Ausdruck, man sollte es die grosse Liebe nennen. Danke Micha!
Nichts ist besser, als ein lonely planet.
Nach gefuehlten 100 km laufen, als wir nicht mehr wussten wo wir waren, lange nach Einbruch der Dunkelheit, haben wir uns dann doch fuer eine Rikschafahrt entschieden. Mitunter eine komische Erfahrung, denn der Fahrer, kleiner und schmaechtiger als wir, musste viel Muehe aufbringen uns ueber die Bruecke und in unsere Strasse zu bringen. Man sitzt hinten drauf, nicht unbedingt sicher in Dehlis, fuer uns, Verkehrschaos und sieht zu, wie ein junger Mensch Arbeit wie ein Tier leistet. Aber wir sind wohlbehalten angekommen, er hat seine Rupien verdient und wir konnten unser verdientes Abendbrot essen gehen. Das erste Ma(h)l bei einem Inder und es war wirklich sehr lecker. Also stimmt die Theorie nicht, dass das Essen in Deutschland schmackhafter ist, als im Herkunftsland.
Worauf wir jetzt gespannt sind, wird sich wohl in den naechsten 24h ergeben, ob Flitzekacke oder nicht. Wenn wir an unser komfortables Klo und die Spuelung denken, bricht jetzt schon Wohlgefallen aus. Spass haben! Aber wir sind ja ziemlich guter Dinge, der Tag heute war schoen eindrucksvoll, wir sind quasi begeistert und macht Euch keine Hoffnung, wir kommen nicht so schnell wieder.
Uebrigens haben wir uns beide ausserdem ausversehen ganz schrecklich verliebt. Ach was, verliebt ist gar kein Ausdruck, man sollte es die grosse Liebe nennen. Danke Micha!
Nichts ist besser, als ein lonely planet.
1. Eindruecke
Den ersten Tag in Delhi verbrachten wir mit erkunden der Gegend und Lerneinheiten: "Wie gehe ich mit aufdringlichen Schleppern um". Jeder Einzelne im Alterzwischen 12 und 30 scheint zumindest die wichtigsten Grundkenntnisse der englischen Sprachezu beherrschen:
"All the cheap hostels are full"
"Are you married, Madame?"
"I know what you need" und natuerlich "I have what you need"
Alle Touristeninformationen, Reiseveranstalter, Einkaufszentren und Hotels yahlen den sogenannten Schleppern eine Provision fuer buchstaeblich angeschleppte,naive Touristen. Auch wir wurden nicht verschont, denn sie legen dabei eine Gewandtheit an den Tag, der selbst Vorgewarnte, wie wir nicht entgehen. Es fing mit dem Taxifahrer am Flughafen an.
"Just drop us off somewhere in the center"
"No I need to know exactly"
"the street main bazaar"
"No it doesn't work that way"
"somewhere with a tourist information around"
Ploetzlich sitzen wir irgendwo in dieser grossen, unbekannten Stadt in einem Hinterraum und hoeren uns an, dass alle preiswerten Hotels und Herbergen wegen eines mysterioesen Festivals ohne Namen, Ort und Zeit ausgebucht sind. Eigentlich waren wir nur meinem Rucksack gefolgt, der wie von selbst auf dem Ruecken des Taxifahrers seinen Weg in dieses Buero fand.
Nach einigen Streitigkeiten finden wir doch zu Fuss zu unserem momentanen Zuhause, welches keinesfalls ueberfuellt ist.
Mehrere solcher Begebenheiten treiben uns schliesslich zu McDonalds, in die Sicherheit und Sauberkeit der westlichen Welt.
"All the cheap hostels are full"
"Are you married, Madame?"
"I know what you need" und natuerlich "I have what you need"
Alle Touristeninformationen, Reiseveranstalter, Einkaufszentren und Hotels yahlen den sogenannten Schleppern eine Provision fuer buchstaeblich angeschleppte,naive Touristen. Auch wir wurden nicht verschont, denn sie legen dabei eine Gewandtheit an den Tag, der selbst Vorgewarnte, wie wir nicht entgehen. Es fing mit dem Taxifahrer am Flughafen an.
"Just drop us off somewhere in the center"
"No I need to know exactly"
"the street main bazaar"
"No it doesn't work that way"
"somewhere with a tourist information around"
Ploetzlich sitzen wir irgendwo in dieser grossen, unbekannten Stadt in einem Hinterraum und hoeren uns an, dass alle preiswerten Hotels und Herbergen wegen eines mysterioesen Festivals ohne Namen, Ort und Zeit ausgebucht sind. Eigentlich waren wir nur meinem Rucksack gefolgt, der wie von selbst auf dem Ruecken des Taxifahrers seinen Weg in dieses Buero fand.
Nach einigen Streitigkeiten finden wir doch zu Fuss zu unserem momentanen Zuhause, welches keinesfalls ueberfuellt ist.
Mehrere solcher Begebenheiten treiben uns schliesslich zu McDonalds, in die Sicherheit und Sauberkeit der westlichen Welt.
Donnerstag, 13. September 2007
An die Muttis und alle anderen Geaengstigten
Wir sind am Leben!!!!
Nach stundenlanger Nichtbeinfreiheit sind wir wohlbehalten, aber muede in Delhi angekommen. Nach einem Kampf mit dem Taxifahrer, der ploetzlichen Waerme und einigen nichtabzuhaengenden Schleppern haben wir gluecklicherweise doch noch ein Guesthouse gefunden. Im schoen stinkenden und lauten Paraghanji oder so, jedenfalls Delhi, liegt unser Zimmerchen. Die Spuelung hat wohl nie funktioniert, der Ventilator nur einen knappen halben Tag, heute.
Kuehe haben wir auch schon gesehen, die Sonne scheint, der Himmel lacht, das Essen ist super, McDonalds ist hier viel billiger.
Wir gehen jetzt erstmal die Sueddeutsche von vorgestern lesen oder unseren Jetlag auskurieren.
Schlaft gut, eure Zuckerschneckchens.
Witz des Tages: "this is the best governmental tourist information, everything for free, exactly what you need"
Nach stundenlanger Nichtbeinfreiheit sind wir wohlbehalten, aber muede in Delhi angekommen. Nach einem Kampf mit dem Taxifahrer, der ploetzlichen Waerme und einigen nichtabzuhaengenden Schleppern haben wir gluecklicherweise doch noch ein Guesthouse gefunden. Im schoen stinkenden und lauten Paraghanji oder so, jedenfalls Delhi, liegt unser Zimmerchen. Die Spuelung hat wohl nie funktioniert, der Ventilator nur einen knappen halben Tag, heute.
Kuehe haben wir auch schon gesehen, die Sonne scheint, der Himmel lacht, das Essen ist super, McDonalds ist hier viel billiger.
Wir gehen jetzt erstmal die Sueddeutsche von vorgestern lesen oder unseren Jetlag auskurieren.
Schlaft gut, eure Zuckerschneckchens.
Witz des Tages: "this is the best governmental tourist information, everything for free, exactly what you need"
Sonntag, 9. September 2007
Gerechtfertigter Ausbruch.
Zu Hause ist die Welt verfickt
gut sortiert, der Geist erstickt
wo weder Hanf noch Traeume wachsen
nur die Sehnsucht nach der Weite
unentwegt lockt von der Seite
stehenbleiben und erwachen
nicht mit dem Strom zum Feierabend
nicht im Café sich Sorgen machen
nicht vor dem Spiegel selbst bedauern
und auf die Fehler andrer lauern
ein Schritt zur Seite - aus der Welt
in die Freiheit ohne Geld.
Nenn es Flucht und kratz die Geige -
bleibst Du zurück, nenn ich Dich feige.
(San Cristóbal de las Casa, Mexico, 1/03/02)
M.P.
gut sortiert, der Geist erstickt
wo weder Hanf noch Traeume wachsen
nur die Sehnsucht nach der Weite
unentwegt lockt von der Seite
stehenbleiben und erwachen
nicht mit dem Strom zum Feierabend
nicht im Café sich Sorgen machen
nicht vor dem Spiegel selbst bedauern
und auf die Fehler andrer lauern
ein Schritt zur Seite - aus der Welt
in die Freiheit ohne Geld.
Nenn es Flucht und kratz die Geige -
bleibst Du zurück, nenn ich Dich feige.
(San Cristóbal de las Casa, Mexico, 1/03/02)
M.P.
Samstag, 8. September 2007
Tschausen.
Woran merke ich, dass es bald los geht?
Ich habe meine Impfungen, ich habe mein Visum, mein Flugticket, meine Visa-Karte, die letzten Einkaeufe stehen an, nur keine Aufregung macht sich breit.
Aber woran man merkt, dass es bald los geht... An der ploetzlich auftretenden Sentimentalitaet im Freundeskreis! Ein letztes Treffen auf ein Kaeffchen. Kein Wunder das mein Koffeinspiegel, die Sucht, grad wieder stetig steigt.
Und dabei sind es doch nur laeppische 6 Monate, Ihr habt endlich Eure Ruhe, keine verkorksten Indiefotzen mehr und dann kommen wir eventuell mal wieder und koennen nicht mehr mitlaestern. Ja, Thomas, auch das ist tragisch.
Aber wenn Ihr immer brav unseren hochintellektuellen Blog lest und Euch unsere hochkaraetigen Fotos anseht, werdet Ihr glauben, selbst dort gewesen zu sein.
Gruesschen, Kuesschen, Tschuesschen.
Sasteplaste
Zeitstand: 3 Tage - 23:14
Ich habe meine Impfungen, ich habe mein Visum, mein Flugticket, meine Visa-Karte, die letzten Einkaeufe stehen an, nur keine Aufregung macht sich breit.
Aber woran man merkt, dass es bald los geht... An der ploetzlich auftretenden Sentimentalitaet im Freundeskreis! Ein letztes Treffen auf ein Kaeffchen. Kein Wunder das mein Koffeinspiegel, die Sucht, grad wieder stetig steigt.
Und dabei sind es doch nur laeppische 6 Monate, Ihr habt endlich Eure Ruhe, keine verkorksten Indiefotzen mehr und dann kommen wir eventuell mal wieder und koennen nicht mehr mitlaestern. Ja, Thomas, auch das ist tragisch.
Aber wenn Ihr immer brav unseren hochintellektuellen Blog lest und Euch unsere hochkaraetigen Fotos anseht, werdet Ihr glauben, selbst dort gewesen zu sein.
Gruesschen, Kuesschen, Tschuesschen.
Sasteplaste
Zeitstand: 3 Tage - 23:14
Samstag, 1. September 2007
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